Energie-Vergleich — Lehm vs. Ziegel
Was kostet ein Ziegel wirklich? Vergleich von Primärenergie, CO₂ und Herstellungskosten zwischen Lehmstein und gebrannten Ziegeln — mit variablen Gaspreisen, Trocknungsverfahren und Mauerwerksvolumen. Plus Materialeigenschaften (Feuchteregulierung, Recyclierbarkeit, Brandschutz, etc.).
Lehmstein
Ungebrannt
Trocknungsverfahren
Gebrannter Ziegel
800–1.300 °C Brennprozess
Ziegeltyp
Typisches EFH: 30–50 m³
80%
weniger Primärenergie mit Industrielle Trocknung
Primärenergie
CO₂-Emissionen
Energiekosten
Energiekosten = reine Herstellungsenergie × Gaspreis. Ohne Transport und Verarbeitung. Quellen: Ökobaudat, GreenSpec, PMC 2025, DIN 18945.
CO²-Differenz in der Herstellung: 2.350kg — das entspricht…
16
Flüge Wien–Berlin (CO₂)
6.7
Flüge Wien–Mallorca (CO₂)
1.3
Transatlantikflüge (CO₂)
19.6k
Autokilometer (CO₂)
Materialeigenschaften
Nicht nur Energie.
Was kann das Material?
Fazit
Lehm gewinnt bei Raumklima, Recyclierbarkeit, Schadstofffreiheit und Ionisierung. Der einzige echte Nachteil ist die Wasserempfindlichkeit — konstruktiv lösbar.
DIN 18945
Lehmsteine — Anforderungen, Prüfung, Klassifizierung. Druckfestigkeitsklassen 2–6 (2,5–7,5 N/mm²). Anwendungsklassen Ia–III.
DIN 18940
Tragendes Lehmsteinmauerwerk — bis Gebäudeklasse 4, bis 5 Geschosse / 13 m Höhe. Seit Juni 2023 gültig.
Konstruktiver Schutz
Dachüberstand, Sockel ≥30 cm, Kalkputz außen. Lehm war nie für ungeschützte Fassaden gedacht — das gilt auch für Holz.
Quellen: Ökobaudat (BBSR); GreenSpec Embodied Energy Reference; PMC 2025 LCA-Studien Lehmbau; DIN 18945:2013; DIN 18940:2023; Minke, G. (2022) — Handbuch Lehmbau
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