MFPA an der Bauhaus-Universität Weimar
Weimar, Deutschland
Das Forschungsprojekt der Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt lehmbasierte Schlämmen für den Oberflächenschutz historischer Lehmmassivbauten und Lehmausfachungen in Fachwerkbauten. Lehm ist dabei sowohl das Schutzmaterial als auch das zu schützende Substrat, was materialspezifische Kompatibilität erfordert. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung dauerhafter, reversibeler Schutzsysteme, die die Oberfläche vor Witterungseinflüssen schützen, ohne das historische Gefüge zu schädigen. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 150.000 Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt Oktober 2026 bis April 2029.
Forschungsfrage
Laufendes Projekt (2026–2029): Welche lehmbasierten Schlämmrezepturen eignen sich als dauerhafter und reversibler Oberflächenschutz für historische Lehmmassivbauten und Lehmausfachungen in Fachwerkbauten, und welche Kriterien bestimmen ihre Kompatibilität mit dem historischen Substrat?
Projekt-Steckbrief
- Träger
- Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar (MFPA)
- Förderung
- DBU (DE) · 150.274 €
- Themen
- Material & Rezeptur · Bestand & Denkmal
- Konsortium
- Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar (MFPA)
Weitere Projekte dieses Trägers
- Lehmtafelbauweise2021–2023
- Liquid Clay2026–2028 · laufend
Akteurs-Typ
Quellen
- • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar (MFPA))
- • https://www.dbu.de/projektdatenbank/41130-01/
- • https://www.mfpa.de/home.html