upMIN 100
Berlin, Deutschland
Das Projekt untersuchte, ob und zu welchen Anteilen mineralische Bau- und Abbruchabfälle der Feinfraktion (< 2 mm) als Ausgangsstoffe in Lehmbaustoffen verwendet werden können. Zentral waren Schadstoffuntersuchungen und Emissionsprüfungen für die Normzulassung. Das interdisziplinäre Konsortium aus TU Berlin, BAM, ZRS und CLAYTEC entwickelte Rezeptur-Varianten für Lehmsteine und Lehmputzmörtel und prüfte die Recyclingfraktionen nach DIN-Normen auf Schadstoffe im Feststoff und im Eluat.
Kernerkenntnis
Vier Materialmischungen für Lehmsteine und Lehmputzmörtel mit Rezyklatanteilen zwischen 28 und 100 % wurden entwickelt und geprüft; die Empfehlungen des Projekts flossen in die Normenüberarbeitung 2024 ein, die Rezyklate als Zusatzstoffe mit einem Anteil von bis zu 10 % zulässt.
Projekt-Steckbrief
- Träger
- Technische Universität Berlin – Natural Building Lab
- Förderung
- Zukunft Bau (DE) · 242.840 EUR
- Themen
- Material & Rezeptur · Kreislauf & Aushub · Normung & Prüfung
- Konsortium
- Technische Universität Berlin – Natural Building Lab (Lead) · Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) · ZRS Architekten Ingenieure GmbH · CLAYTEC GmbH & Co. KG
Akteurs-Typ
Quellen
- • Förder-ID [Register-Sweep Tiefbohrung Kreislauf 2026-06-18]: BBSR/ZukunftBau 10.08.18.7-21.24
- • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (Technische Universität Berlin – Natural Building Lab)
- • https://www.nbl.berlin/projects/upmin100/
- • https://www.zukunftbau.de/projekte/forschungsfoerderung/1008187-2124