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Forschungsprojekt · 2022–2024 · abgeschlossen

upMIN 100

Berlin, Deutschland

Das Projekt untersuchte, ob und zu welchen Anteilen mineralische Bau- und Abbruchabfälle der Feinfraktion (< 2 mm) als Ausgangsstoffe in Lehmbaustoffen verwendet werden können. Zentral waren Schadstoffuntersuchungen und Emissionsprüfungen für die Normzulassung. Das interdisziplinäre Konsortium aus TU Berlin, BAM, ZRS und CLAYTEC entwickelte Rezeptur-Varianten für Lehmsteine und Lehmputzmörtel und prüfte die Recyclingfraktionen nach DIN-Normen auf Schadstoffe im Feststoff und im Eluat.

Kernerkenntnis

Vier Materialmischungen für Lehmsteine und Lehmputzmörtel mit Rezyklatanteilen zwischen 28 und 100 % wurden entwickelt und geprüft; die Empfehlungen des Projekts flossen in die Normenüberarbeitung 2024 ein, die Rezyklate als Zusatzstoffe mit einem Anteil von bis zu 10 % zulässt.

Projekt-Steckbrief

Träger
Technische Universität Berlin – Natural Building Lab
Förderung
Zukunft Bau (DE) · 242.840 EUR
Themen
Material & Rezeptur · Kreislauf & Aushub · Normung & Prüfung
Konsortium
Technische Universität Berlin – Natural Building Lab (Lead) · Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) · ZRS Architekten Ingenieure GmbH · CLAYTEC GmbH & Co. KG

Akteurs-Typ

Forschung

Quellen

  • Förder-ID [Register-Sweep Tiefbohrung Kreislauf 2026-06-18]: BBSR/ZukunftBau 10.08.18.7-21.24
  • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (Technische Universität Berlin – Natural Building Lab)
  • https://www.nbl.berlin/projects/upmin100/
  • https://www.zukunftbau.de/projekte/forschungsfoerderung/1008187-2124

Wiki-Quellen