Steigerung der Anteile von Bau- und Abbruchabfällen in vier verschiedenen Lehmbaustoffen
Karlsruhe, Deutschland
Das Forschungsprojekt erweitert die Ergebnisse des Vorgängerprojekts upMIN 100 (TU Berlin, 2022–2024) auf vier Lehmbaustoffe-Typen. Neben Lehmsteinen und Lehmputzmörtel werden erstmals Lehmmauerwerkmörtel und Lehmplatten untersucht. Optimierte Aufbereitungsverfahren für die Recyclatfraktionen und selektive Rückbaumethoden sollen die Schadstofflast senken und die Sekundärrohstoffanteile erhöhen, um Primärrohstoffe zu substituieren und Deponierungsmengen zu reduzieren. Das interdisziplinäre Konsortium aus KIT, TU Berlin, BAM, ZRS und CLAYTEC deckt Materialentwicklung, Prüfwesen und Baupraxis ab.
Forschungsfrage
Das Projekt zielt darauf ab, den Anteil mineralischer Bau- und Abbruchabfälle in vier Lehmbaustoffe-Typen (Lehmsteine, Lehmmauerwerkmörtel, Lehmputzmörtel, Lehmplatten) signifikant zu steigern; selektive Rückbaumethoden sollen Schadstoff- und Störstofffraktionen vorab reduzieren, um höhere Rezyklatanteile normkonform zu ermöglichen.
Projekt-Steckbrief
- Träger
- Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik
- Förderung
- Zukunft Bau (DE) · 307.262 EUR
- Themen
- Material & Rezeptur · Kreislauf & Aushub · Normung & Prüfung
- Konsortium
- Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik (Lead) · Technische Universität Berlin – Natural Building Lab · Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) · ZRS Ingenieure GmbH · CLAYTEC GmbH & Co. KG · Heinrich Feess GmbH & Co. KG (ideeller Partner) · Laarakkers (ideeller Partner)
- Baut auf
- upMIN 100
Akteurs-Typ
Quellen
- • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik)
- • https://www.zukunftbau.de/projekte/forschungsfoerderung/1008187-2502
- • https://www.nbl.berlin/projects/upmin100/