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Forschungsprojekt · 2026–2027 · laufend

Steigerung der Anteile von Bau- und Abbruchabfällen in vier verschiedenen Lehmbaustoffen

Karlsruhe, Deutschland

Das Forschungsprojekt erweitert die Ergebnisse des Vorgängerprojekts upMIN 100 (TU Berlin, 2022–2024) auf vier Lehmbaustoffe-Typen. Neben Lehmsteinen und Lehmputzmörtel werden erstmals Lehmmauerwerkmörtel und Lehmplatten untersucht. Optimierte Aufbereitungsverfahren für die Recyclatfraktionen und selektive Rückbaumethoden sollen die Schadstofflast senken und die Sekundärrohstoffanteile erhöhen, um Primärrohstoffe zu substituieren und Deponierungsmengen zu reduzieren. Das interdisziplinäre Konsortium aus KIT, TU Berlin, BAM, ZRS und CLAYTEC deckt Materialentwicklung, Prüfwesen und Baupraxis ab.

Forschungsfrage

Das Projekt zielt darauf ab, den Anteil mineralischer Bau- und Abbruchabfälle in vier Lehmbaustoffe-Typen (Lehmsteine, Lehmmauerwerkmörtel, Lehmputzmörtel, Lehmplatten) signifikant zu steigern; selektive Rückbaumethoden sollen Schadstoff- und Störstofffraktionen vorab reduzieren, um höhere Rezyklatanteile normkonform zu ermöglichen.

Projekt-Steckbrief

Träger
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik
Förderung
Zukunft Bau (DE) · 307.262 EUR
Themen
Material & Rezeptur · Kreislauf & Aushub · Normung & Prüfung
Konsortium
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik (Lead) · Technische Universität Berlin – Natural Building Lab · Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) · ZRS Ingenieure GmbH · CLAYTEC GmbH & Co. KG · Heinrich Feess GmbH & Co. KG (ideeller Partner) · Laarakkers (ideeller Partner)
Baut auf
upMIN 100

Akteurs-Typ

Forschung

Quellen

  • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Entwerfen und Bautechnik)
  • https://www.zukunftbau.de/projekte/forschungsfoerderung/1008187-2502
  • https://www.nbl.berlin/projects/upmin100/

Wiki-Quellen