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Forschungsprojekt · 2017–2020 · abgeschlossen

Vivihouse

Wien, Österreich

Vivihouse ist ein modulares Holzskelettbausystem für mehrgeschossige Wohn- und Mischnutzungsgebäude bis sechs Stockwerke, das an der TU Wien unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Karin Stieldorf entwickelt wurde. Das System setzt auf drei ökologische Kernwerkstoffe: Holzrahmen, Stroh als Dämmung und Lehm als Innenputz sowie luftdichte Schicht. Lehmputz übernimmt dabei die Funktion der Feuchteregulierung und thermischen Speicherung und ersetzt die sonst übliche Dampfbremsfolie. Ein Demonstratorbau (dreigeschossiger Pavillon) wurde 2020 im Wiener Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld errichtet. Das Projekt war Teil des Smart-City-Forschungsprogramms des Klima- und Energiefonds und wurde unter anderem von ASBN und ICP begleitet.

Kernerkenntnis

Das modulare Vivihouse-System zeigt, dass Lehmputz als funktionale luftdichte Schicht und feuchteregulierende Masse in vorgefertigten Holz-Stroh-Modulen bis sechsgeschossig einsetzbar ist — ohne synthetische Dampfbremsen. Der Demonstratorbau in Wien 2020 belegt die Realisierbarkeit im mehrgeschossigen Bestand.

Projekt-Steckbrief

Träger
TU Wien (Institut für Architektur und Entwerfen, Prof. Karin Stieldorf)
Förderung
Nationale Förderung
Themen
Fabrikation & Robotik · Bauphysik · Kreislauf & Aushub
Konsortium
TU Wien – Institut für Architektur und Entwerfen (Lead) · ASBN – Österreichisches Strohballennetzwerk · ICP – Institut für konviviale Praktiken · Käferhaus GmbH · Lukas Lang Building Technologies GmbH · RWT PLUS ZT GmbH

Weitere Projekte dieses Trägers

Akteurs-Typ

Forschung

Quellen

  • Koordinate: Sitz der Lead-Organisation (TU Wien (Institut für Architektur und Entwerfen, Prof. Karin Stieldorf))
  • https://netzwerklehm.at/forschungsprojekte/
  • https://www.iba-wien.at/en/projekte/projekt-detail/project/vivihouse
  • https://www.tuwien.at/en/ace/real-estate-building/news/news/vivihouse-nachhaltiger-holzsystembau-der-zukunft
  • https://www.vivihouse.cc/bauworkshop1/

Wiki-Quellen