Ortskanal-Anschluss
möglichSchmutzwasser direkt in kommunale Kläranlage. Standardfall in AT bei vorhandenem Ortskanal in gemeindespezifischer Reichweite.
3 500–9 500 € Invest · 367–733 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: pauschal · Laufend: linear
Abwasser · Einfamilienhaus
⚡ Live-ToolAcht Wege, Schmutzwasser eines Einfamilienhauses zu entsorgen — Platzbedarf, Kosten, Reinigungsleistung, rechtliche Voraussetzungen im AT-Kontext.
Sag mir EW, Ortskanal-Situation, Vorfluter und Bundesland — das Werkzeug zeigt welche Optionen für dein Haus übrig bleiben und was sie an Platz, Wartung und Geld kosten.
Sofort-Ergebnis bei 4 EW
Schmutzwasser direkt in kommunale Kläranlage. Standardfall in AT bei vorhandenem Ortskanal in gemeindespezifischer Reichweite.
3 500–9 500 € Invest · 367–733 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: pauschal · Laufend: linear
Kompakte technische Belebungsanlage mit zyklischer Beschickung im Einbecken-Reaktor, Standardlösung bei fehlendem Ortskanal.
4 680–9 360 € Invest · 314–627 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: modular · Laufend: degressiv
Naturnahe biologische Reinigung mit intermittierend beschicktem vertikalem Bodenfilter, AT-Standardbauart außerhalb des Kanals.
5 333–9 333 € Invest · 100–200 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: linear · Laufend: linear
Aufwuchsträger (Kunststoff oder Lava) mit kontinuierlicher Belüftung. Robuster bei Belastungsschwankungen als SBR, bessere Nitrifikationsleistung.
5 460–10 140 € Invest · 353–706 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: modular · Laufend: degressiv
Belebung mit nachgeschalteter Ultrafiltrations-Membran für höchste Reinigungsklasse bei sensiblem Vorfluter oder Permeat-Nachnutzung.
9 360–15 600 € Invest · 549–1 098 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: modular · Laufend: degressiv
Horizontal durchströmter bepflanzter Bodenfilter, gravitativ, ohne Pumpe oder Beschicker. Für viel Platz und einfaches Gefälle, in AT selten gebaut.
4 667–8 000 € Invest · 67–167 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: linear · Laufend: linear
Trocken-/Trenntoilette ohne Wasser für Schwarzwasser, Grauwasser über kleinen Pflanzenfilter oder Versickerung. Autark, Permakultur-affin.
3 000–8 000 € Invest · 33–100 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: pauschal · Laufend: linear
Flüssigkeitsdichter abflussloser Speichertank mit regelmäßiger Saugwagen-Abfuhr zur kommunalen Kläranlage. Nur als Ausnahme zugelassen.
3 120–6 240 € Invest · 1 000–2 000 €/a
Skaliert mit 4 EW · Invest: modular · Laufend: linear
Verfahren wählen, Projektdaten eintragen, drucken.
Die Distanz ist Landesrecht: Burgenland 30 m (Grundstücksgrenze–Sammelkanal-Achse), OÖ 50 m Luftlinie, Steiermark 100 m (Bauwerk–Kanalstrang). Tirol nutzt ein Kontrahierungsmodell ohne feste Distanzschwelle. NÖ, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und Wien schreiben grundsätzlich Anschlusspflicht vor. Im Zweifel beim Bauamt der Gemeinde anfragen.
Anschlussgebühr der Gemeinde 2.000–8.000 € einmalig, plus Anschlussleitung auf dem Grundstück 1.500–4.500 €. Laufende Abwassergebühr ca. 550–1.100 €/a für ein EFH (bei 2,50–5 €/m³ und ~220 m³/a).
§32 WRG-Bewilligung durch die Bezirkshauptmannschaft (BH) bei Einleitung in einen Vorfluter. Das Gerät braucht ein CE-Zertifikat nach EN 12566-3 und wird nach ÖNORM B 2502 bemessen. Sachverständigen-Gutachten ist Teil des Bewilligungsverfahrens.
Nach ÖNORM B 2505:2009 (AT-Standard) 4 m²/EW bei Dauerwohnsitz, 5 m²/EW bei unregelmäßiger Nutzung, Mindestfläche 16 m². Für ein 4-EW-EFH also mindestens 16 m² oberflächlich.
Kaum bis gar nicht. Bei ausreichend Gefälle läuft der Schwallbeschicker gravitativ (0 kWh/a). Nur wenn eine Pumpe für die intermittierende Beschickung nötig ist: 0–50 kWh/a. Das ist der Hauptvorteil gegenüber technischen Kleinkläranlagen (SBR: 350–700 kWh/a).
Nur als Ausnahme — wenn weder Kanalanschluss noch eine biologische Kleinkläranlage wirtschaftlich und ökologisch vertretbar sind. Sie ist formal kein Verfahren der Abwasserreinigung, sondern eine Speicherlösung mit Abfuhr zur kommunalen Kläranlage.
Sehr viel — ca. 1.500–3.000 €/a. Das sind die mit Abstand höchsten laufenden Kosten aller acht Verfahren. Transport ca. 10 €/m³, Übernahme an der kommunalen Kläranlage ca. 2,20 €/m³. Hinzu kommen Saugwagenlogistik und Koordinationsaufwand.
Nein — ein wichtiger Unterschied. Die Sammelgrube ist flüssigkeitsdicht, kein Abwasser darf versickern. Die Sickergrube (umgangssprachlich oft gleichgesetzt) lässt Abwasser in den Untergrund — das ist in AT seit Jahrzehnten verboten. Beim Bestandsgebäude immer prüfen, ob eine Grube wirklich dicht ist.
Nein. Die Kanalanschlusspflicht nach AT-Landesrecht bleibt bestehen, auch wenn im Haus keine Spültoilette installiert ist. Die Komposttoilette entlastet die Kläranlage, ersetzt sie aber rechtlich nicht. Zusätzlich verlangen viele Bauordnungen (Wien, NÖ, OÖ, Stmk) eine Sanitäreinheit mit Wasseranschluss.
Für biologische Kleinkläranlagen (SBR, Festbett, MBR, Pflanzenkläranlage vertikal/horizontal) ja, in zwei Bundesländern belegt: In Niederösterreich 2.800 € Pauschale plus 300 €/EW (PKAB Pauschal-Kleinabwasserbeseitigungsanlage bis 4 Liegenschaften, Stand 2026-03) und in Oberösterreich 2.500 € Pauschale plus 140 €/EW (OÖ Streulage-Förderung (Stand 2006, Aktualisierung 2026 zu prüfen); Stand 2006 — vor Antragstellung aktualisieren lassen). Für andere Bundesländer ist in der Datenbasis keine dezentrale Förderung hinterlegt — bei Land und Gemeinde direkt nachfragen.
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