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Hinweis: Versickerung ist in Österreich je nach Bundesland anzeige- oder bewilligungspflichtig. Werte dieses Tools sind Orientierung, Behördeneinreichung über Fachplanung.
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48.14° N · 16.30° O
ehyd-Gitterpunkt 2977 · 1.6 km entfernt
Boden
kf
1.0·10⁻⁵ m/s
bedingt
Flächen
Σ abflusswirksam
150.0

Auf diesem Grundstück möglich

Bemessungsregen ehyd-Punkt 2977 · 1.6 km
🟢
Bewilligung
Voraussichtlich bewilligungsfrei
  • ·F1/F2 nach ÖWAV-RB 45 bei dieser Flächengröße
  • ·Stand der Technik nach ÖNORM B 2506-1 einhalten
  • ·Konzept im Einreichplan zur Baubehörde zeigen
Zuständig: MA 45 (Wiener Gewässer)Rechtsgrundlage: WRG 1959 § 32 Abs. 1 Satz 2 (geringfügig) · ÖNORM B 2506-1
Sickermulde
Empfohlen
Volumen
9.3 m³
Einstauhöhe
0.37 m
Entleerung
14.8 h
BodenfilterZuflussAs ≈ 25.0 m²hs 0.37 mkf 1·10^-5 m/sSickermuldeSchnitt schematisch
  • +kf im optimalen Bereich für naturnahe Versickerung
  • +Bei dieser Fläche meist bewilligungsfrei (F1/F2)
1 1002 450(Aushub + Belebter Boden)
Mehr im Wissenshub: ÖWAV-Regelblatt 45
Sickerschacht
Volumen Schacht
14.5 m³
Stauhöhe
8.20 m
Tiefe min.
11.70 m
Zulaufds 1.50 mTiefe 11.70 mhs 8.20 mkf1 1·10^-5 m/skf2 1·10^-5 m/s≥50 cmSickerschachtSchnitt schematisch
  • +Zweistufige Filter-Sohle bei diesem Boden wirksam
2 8005 500(Fertigteil + Aushub + Filter)
Mehr im Wissenshub: ÖNORM B 2506-1, ÖWAV-45
Rigole
Erforderlich
8.3 m³
Bau-Volumen
23.6 m³
Sickerfläche
19.2 m²
GeotextilSickerleitung (gelocht)ZulaufL 8.00 mH 0.80 mBauvolumen 23.6 m³ · n=35%kf 1·10^-5 m/sRigoleSchnitt schematisch
  • +Rigole funktioniert in breitem kf-Band
  • +Unterirdisch, kein Platz im sichtbaren Garten nötig
1 7503 350(Schotter + Geotextil + Aushub)
Mehr im Wissenshub: DWA-A 138, Synergie mit RGK
Grobe Schätzung (Stand 2026, AT-Wohnbau, Spanne ±35%). Ohne Bewilligungsverfahren, ohne Bodengutachten, ohne Behördenkosten. Reale Angebote regional stark variabel.
Überlauf bei Starkregen
„Bei extremen Witterungsverhältnissen ist trotz normgemäßer Ausführung der Sickeranlage eine Überflutung möglich. Bei der Situierung und Ausgestaltung der Anlage ist auf diesen Umstand Bedacht zu nehmen (z.B. durch Notüberlauf, Abflussmöglichkeit)."
ÖNORM B 2506-1:2013, Kap. 5
Notüberlauf

Höher liegender zweiter Abfluss in Kanal, Vorfluter oder zweite Sickeranlage. Kapazität so wählen, dass das Überflutungs-Ereignis (aktuell n=0.01) abgeführt wird.

Geländegestaltung

Gelände vom Gebäude weg neigen, Mulde tiefer als Sockel anordnen, keine Pflaster-Wannen. Vernässung am Fundament vermeiden.

Abflussweg planen

Auch bei Überlastung muss klar sein, wohin das Wasser läuft, ohne Nachbarn oder eigenes Gebäude zu schädigen. Schadensersatz greift unabhängig vom Bewilligungsstatus.

Überflutungsprüfung mit Jährlichkeit n=1/100 im Erweitert-Panel verstellen.
Häufige Fragen
Regelwerke & Datenquellen
  • ÖWAV-Regelblatt 45 (2015), Oberflächenentwässerung durch Versickerung in den Untergrund
  • ÖNORM B 2506-1 (2013), Regenwasser-Sickeranlagen für Abläufe von Dachflächen und befestigten Flächen, Teil 1
  • DWA-A 138 (2005), Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser
  • Bemessungsregen: Bemessungsniederschlag 2020, Hydrographischer Dienst Österreich (BMLUK) (ehyd.gv.at, CC-BY 4.0)

Dieses Werkzeug rechnet nach ÖWAV-Regelblatt 45 und ÖNORM B 2506-1. Es ersetzt keine wasserrechtliche Bewilligung und keine Fachplanung. Die Eingaben (kf-Wert, Bodenart, Anlagengeometrie) müssen durch ein Bodengutachten und durch die zuständige Planungsperson geprüft werden. Quellenangabe zu den Regendaten: ehyd.gv.at, BMLUK, Lizenz CC-BY 4.0.